Bärlauchpesto

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Bärlauchpesto läutet neben Spargel den Frühling für mich ein! Bärlauch schmeckt ganz besonders und kann in der Küche nicht durch ein ähnliches Produkt ersetzt werden, er ist einfach einzigartig.

Allerdings sieht er nicht so einzigartig aus!

Gerade liegt es ja total im Trend, Gemüse selbst anzubauen, Pilze selbst zu sammeln und naturverbunden und naturbewusst zu leben. Tatsächlich machen wir auch Einiges da von 🙂 Also Pilze sammeln ist nicht so mein Ding, aber ein Gemüsebeet und eine wunderschöne blühende Bienenwiese haben wir auch in unserem Garten angelegt.

Auch Bärlauch sammeln ist ein beliebtes Hobby geworden. Bärlauch wächst wild im Wald und auf Wiesen, hin und wieder sogar in Parks oder Gärten.

Du solltest aber auf keinen Fall Bärlauch selbst sammeln!

Bärlauch ähnelt optisch den hochgiftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen! In der letzten Woche habe ich zwei Meldungen von Menschen gelesen, die nach dem Verzehr von vermeintlichem Bärlauch gestorben sind, weil sie ihn selbst gesammelt haben und Maiglöckchen erwischt haben.

Es gibt zwar viele Internetseiten auf denen der Unterschied ausführlich erklärt wird, aber meiner Meinung nach ist dieses Risiko zu groß für so einen kleinen Spaß, Bärlauch selbst zusammeln.

Lieber kaufst du den Bärlauch in Bio-Qualität im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt und bist auf der sicheren Seite!

Bärlauchpesto ist ein echter Alleskönner

Bärlauch schmeckt herrlich würzig nach Knoblauch und wird zudem als Heilkraut vor allem bei Verdauungsstörungen aber auch Erkältungen eingesetzt.

Bärlauch kann roh und gekocht gegessen werden. Roh ist er mir aber etwas zu dominant. In einem leckeren Wildkräutersalat schmeckt er dann doch sehr hervor und die anderen Kräuter kommen geschmacklich nicht mehr so zum Vorschein.

Bärlauch wurde schon von Hildegard von Bingen als Heilkraut bei Verdauungsbeschwerden empfohlen und im Mittelalter in Klöstern angebaut. Das Kraut soll auch gegen Bluthochdruck, Kreislaufprobleme und sogar einige Hautkrankheiten helfen.

Verwendungsmöglichkeiten für mein Bärlauchpesto

Pesto ist grundsätzlich lange haltbar, vor allem, wenn du es sicher und luftdicht verschließt. Bärlauchpesto in einem dekorativen Glas mit einer schönen Schleife eignet sich sehr gut zum Verschenken.

Natürlich kannst du das Pesto auch mit leckerer Pasta genießen. Wir essen sehr gerne selbstgemachtes Pesto mit Tagliatelle und gegrillten Garnelen. Das ist ein schnelles und ganz einfaches Essen, das durch die Garnelen aber zu etwas Besonderem wird.

Du kannst das Pesto auch auf Blätterteig streichen und zu feinen Blätterteigschnecken backen.

Schau doch auch mal hier

Wenn du gerade im Pestofieber bist oder noch Pinienkerne übrig hast, wirst du sicher bei meinen Pesto-Variationen fündig. Die hat mein Papa letztes Jahr zum Geburtstag bekommen. Haben ihm sehr gut geschmeckt und im Geschenkkorb sah das Dreierlei super schön aus.

Wenn du ein Fan von einfachen Pasta-Rezepten bist, die nicht viele Zutaten brauchen und trotzdem – oder gerade deswegen – besonders aromatisch sind, probiere mal meine Knoblauch-Parmesan-Pasta mit einem Hauch Zitrone.

 

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Bärlauchpesto

Bärlauchpesto

urbaneve
Gericht Aufstrich, Dipps
Arbeitszeit 10 Min.
Portionen 2 Personen
Land & Region Deutschland

Equipment

  • Mixer

Zutaten

  • 100 g Bärlauch
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Pinienkerne
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 50 ml Olivenöl
  • etwas Fleur de Sel

Anleitungen
 

  • 1 EL Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten.
  • 1 kleine Knoblauchzehe schälen und hacken.
  • 100 g Knoblauch waschen, trocken tupfen und grob zerkleinern.
  • Parmesan frisch reiben bis ungefähr 2 EL abgerieben sind.
  • Alle Zutaten im Mixer pürieren. Abschließend nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Keyword Getreidefrei, laktosefrei, Ostern, Saisonal, Unter 10 Minuten, Vegetarisch
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